Du musst Gott nicht überzeugen, dich zu segnen

Hast du dich auch schon dabei ertappt, wie du mit Gott verhandelt hast? Vielleicht hast du ihm aufgezählt, warum die Dinge, die du gerne von ihm hättest, so wichtig für dich wären oder du hast gar einen Deal mit ihm gemacht, dass, wenn du dies und das von ihm bekommst, du im Gegenzug etwas tun würdest. Kurz gesagt, wir versuchen Gott zu überzeugen, dass er uns segnet.

Denn als Gott dem Abraham die Verheissung gab, schwor er, da er bei keinem Grösseren schwören konnte, bei sich selbst und sprach: »Wahrlich, ich will dich reichlich segnen und mächtig mehren!« Hebräer 6,13-14

Gott gab Abraham nicht nur die Zusage, dass er ihn reich segnen würde, er hat sich sogar mit einem Schwur dazu verpflichtet, ihn zu segnen. In Galater 3 steht, dass du als Gläubiger ein Kind Abrahams bist, also ein Nachkomme von ihm, und mit ihm gesegnet wirst. Jesu Werk am Kreuz hat ermöglicht, dass der Segen Abrahams zu den Heiden, das sind du und ich, kommt. Somit kannst du deinen Namen im obigen Vers einsetzen, denn es ist genau das, was Gott heute zu dir sagt. Deine Garantie für den Segen Gottes in deinem Leben ist Jesus Christus, der am Kreuz den Preis bezahlt hat.

Der HERR ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Jeremia 31,3

Durch Jesus wurdest du zu einem geliebten Kind Gottes. Du bist von deinem himmlischen Vater tief geliebt und es macht ihm Freude, dir Gutes zu tun. So etwas wie zu grosse oder zu kleine Bitten gibt es nicht. Er ist der Herrscher des Universums, der König der Könige und ihm gehört alles. Wenn eine Sache für dich wichtig ist, ist sie auch für deinen himmlischen Vater wichtig. Einfach deshalb, weil er dich liebt.

Darum lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit. Hebräer 4,16

Der Duden definiert das Wort freimütig folgendermassen: Ohne Ängste und falsche Rücksicht seine Meinung bekennend, offen. Wow! Genau so kommst du mit deinen Bitten zu deinem Vater. Du brauchst niemals Angst zu haben und kannst immer offen und ehrlich mit ihm sein. Er kennt dich, er versteht dich und er liebt dich so tief und innig, dass es jegliche Vorstellung übersteigt. Ist dir aufgefallen, dass es Thron der Gnade heisst? Leider verhalten wir uns viel zu oft so, als wäre es der Thron des Gesetzes. Wir denken, dass wir zuerst unser Leben in Ordnung bringen müssen oder noch dies und jenes bekennen sollten, bevor wir überhaupt daran denken können, in die Gegenwart des heiligen Gottes zu treten. Doch das ist eine grosse Lüge und entspricht ganz und gar nicht dem Vaterherz Gottes. Jesus ist deine Bezahlung, deine Vergebung, deine Reinheit, deine Gerechtigkeit, deine Berechtigung, usw. Wegen Jesus kannst du freimütig zum Thron der Gnade kommen. Jesus ist dein Zugang zum Vater und als Gläubiger gibt es für dich keine Verurteilung mehr. Du bist durch Jesu Blut reingewaschen. Also komm zum Thron der Gnade, wo du Barmherzigkeit empfängst, Gnade findest und Hilfe erfährst. Du musst Gott nicht überzeugen, dich zu segnen! Wenn du das nächste Mal deinen himmlischen Vater um etwas bitten möchtest, beginne doch zuerst damit: „Danke, Vater, dass ich dich nicht überzeugen muss, mich zu segnen. Ich bin deine geliebte Tochter, dein geliebter Sohn und du gibst mir gerne.“ Dich an diese Wahrheit zu erinnern, verändert deine Perspektive und befähigt dich, wirklich freimütig zu bitten.

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